Ergotherapie in Stockerau und Umgebung


Ich bin mit Leidenschaft Ergotherapeutin und spezialisiert auf Funktionsdefizite der oberen Extremität, neurologische Erkrankungen und Narbenbehandlung.

Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung:
Nutzen Sie dazu die Kontaktmöglichkeiten am Ende der Seite!

Inhaltsverzeichnis

Was ist Ergotherapie?

Ergotherapie ist eine Therapieform, die Menschen dabei unterstützt, ihre Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit im Alltag zu verbessern oder zu erhalten. Sie kommt sowohl bei körperlichen, geistigen oder psychischen Einschränkungen zum Einsatz und hilft Betroffenen, alltägliche Aktivitäten wie Anziehen, Arbeiten oder Freizeitgestaltung möglichst eigenständig auszuführen.

Bei folgenden Diagnosen kommt Ergotherapie zum Einsatz:

  • Handtherapie: Karpaltunnelsyndrom, Sehnenscheidenentzündungen, schnellende Finger, Behandlung nach Operationen oder Verletzungen der Hand etc.
  • Neurologie: Schlaganfall, Hirnblutung, chronische neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder Parkinson etc.
  • Gelenksschutz: Arthrose, rheumatoide Arthritis, Gicht, Osteoporose etc.

Dabei werden individuelle Fähigkeiten gefördert, Ressourcen gestärkt und passende Strategien sowie Hilfsmittel eingesetzt. In der Ergotherapie kann von fein- bzw. grobmotorischen Übungen nach einem Schlaganfall über manuellen Techniken nach einer Karpaltunnel Operation bis zu der Schulung von korrekten Grifftechniken zur Gelenksschonung alles dabei sein. Die Therapie wird individuell gestaltet, somit kann jede Frage beantwortet und jedes Problem gemeinsam gelöst werden.

Ich freue mich, Sie kennenzulernen und stehe bei Fragen gerne zur Verfügung!

Ergotherapie in der Handtherapie

Ergotherapie in der Handtherapie beschäftigt sich mit Patientinnen und Patienten, die durch Erkrankungen und Verletzungen der oberen Extremität Schwierigkeiten haben, ihren Alltag zu bewältigen. Dazu gehören beispielsweise Verletzungen des Handgelenks, Sehnenscheidenentzündungen oder Arthritis. Die Behandlungen solcher Verletzungen bzw. Erkrankungen umfassen verschiedene Maßnahmen wie Mobilisation, Kräftigung und Dehnung. Ziel ist es, die Handfunktion wiederherzustellen und es Ihnen wieder zu ermöglichen, Ihre alltäglichen Aufgaben selbstständig zu erledigen. Zu den Behandlungsmöglichkeiten zählen unter anderem:

  • Manuelle Mobilisation der betroffenen Gelenke und Weichteile
  • Training der Kraft, Ausdauer, Feinmotorik und Sensibilität
  • Schienenversorgung
  • Hilfsmittelberatung
  • Gelenksschutz
  • Ödembehandlung
  • Narbenbehandlung

Hier finden Sie einige Diagnosen, die in der Ergotherapie von uns behandelt werden:

  • Gelenkserkrankungen und Verletzungen (z.B. Arthritis)
  • Frakturen der oberen Extremität
  • Sehnenrupturen bzw. Entzündungen (z.B. Tennisellenbogen)
  • Nervenläsionen bzw. Kompressionen (z.B. CTS)
  • Morbus Dupuytren
  • Komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS)
  • Fehlhaltungen bzw. Fehlbelastungen der oberen Extremität
 

Ergotherapie in der Narbenbehandlung

Im Zuge der postoperativen Behandlung spielt die richtige Narbenbehandlung eine große Rolle. Bei mangelnder therapeutischer Betreuung kann es durch Narben in gelenksnahen Bereichen (nach operativen Eingriffen oder Schnittverletzungen) bzw. durch stark verwachsenes Narbengewebe in großflächigen Arealen wie Bauchraum oder Achselhöhle zu funktionellen Einschränkungen und Sensibilitätsstörungen kommen. 

Zu den ergotherapeutischen Maßnahmen bei der Narbenbehandlung zählen unter anderem:

  • manuelle Techniken und die korrekte Narbenmassage, um die Verschieblichkeit des Gewebes gewährleisten zu können
  • Schröpfgläser oder Vakuumpumpen, um Verklebungen zu lösen
  • Desensibilisierung mit Novafon und anderen Materialien bei Sensibilitätsstörungen
  • Silikonauflagen oder Narbencremen bei stark geröteten oder eingezogenen Narben
  • manuelle Lymphdrainage bei Ödeme und Schwellungen
 
All die genannten Techniken sollen für eine gut verheilte und bewegliche Narbe sorgen, die die Patient*innen im Alltag nicht einschränkt.
Auch ältere Narben können nach Jahren weiterhin oder akut Probleme verursachen!
Bitten scheuen Sie sich nicht davor, sich bei uns zu melden und wir beraten Sie gerne dazu.
 

Ergotherapie in der Neurologie

Ergotherapie in der Neurologie leistet einen wichtigen Beitrag zur Rehabilitation und Wiedereingliederung von Patienten mit neurologischen Erkrankungen. Sie fördert die Wiedererlangung der Selbstständigkeit und hilft Betroffenen, ihren Alltag trotz Einschränkungen möglichst autonom zu gestalten. Bei folgenden Diagnosen kann Ergotherapie zu starken Verbesserungen der Symptomen führen:
  • Morbus Parkinson
  • Schlaganfall bzw. Hirnblutung
  • Multiple Sklerose
  • Schädel-Hirn-Traumata
  • Querschnittslähmung
  • Demenz
  • und vieles mehr
Zu den Aufgaben der Ergotherapie zählen unter anderem motorisches und kognitives Training, um Bewegungen und deren Abläufe wieder korrekt ausführen zu können. Weiteres kann mit Spiegeltherapie gearbeitet werden, die darauf abzielt, die gelähmte Seite nach einem neurologischen Ereignis zu rehabilitieren. Das Allerwichtigste jedoch ist das kontinuierliche Alltagstraining mit den Patient*innen. Alltagstätigkeiten wie Anziehen, Kochen, Schreiben oder die Nutzung technischer Hilfsmittel werden gezielt geübt. Dabei steht die Förderung der Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit im Mittelpunkt. Auch der Umgang mit Hilfsmitteln wie Greifzangen, Gehhilfen oder Rollstühlen wird trainiert.
 

Ergotherapie bei Gelenksschutz

Ob bei chronischen Erkrankungen wie Arthrose oder rheumatoider Arthritis – Gelenksschutz spielt die zentrale Rolle in der ergotherapeutischen Behandlung dieser Diagnosen! Ziel ist es, die Belastung der Gelenke im Alltag zu reduzieren, Schmerzen zu lindern und die Funktion sowie Selbstständigkeit langfristig zu erhalten.

Gelenksschutz ist in der Ergotherapie bei verschiedenen Krankheitsbildern sinnvoll, bei denen Gelenke durch Entzündungen, Verschleiß oder Fehlbelastungen beeinträchtigt sind.

Typische Diagnosen sind unter anderem:

  • Arthrose
  • Rheumatoide Arthritis
  • Gicht
  • Osteoporose
  • Zustand nach Gelenkverletzungen (z. B. Frakturen oder Bandverletzungen)
  • Chronische Überlastungssyndrome (z. B. Sehnenscheidenentzündung)

Um Gelenke korrekt und achsengerecht zu belasten, somit dann Schmerzen zu reduzieren und die Funktion weiterhin zu erhalten, umfasst die Ergotherapie beim Thema Gelenksschutz folgende Therapiemaßnahmen:

  • Vermittlung von anatomischen Grundkenntnissen – Wie ist ein Gelenk aufgebaut?
  • Vermittlung gelenkschonender/achsengerechter Bewegungsabläufe
  • Schulung der richtigen Kraftdosierung im Alltag
  • Training alternativer Bewegungs- und Greiftechniken
  • Einsatz und Anpassung gelenkschonender Hilfsmittel
  • Alltagsanalyse – Beratung zur ergonomischen Gestaltung von Alltag und Arbeitsplatz
  • Pausenmanagement und Belastungsdosierung
  • Herstellung und Anpassung von entlastenden Schienen (Orthesen)

Es ist nie zu spät oder zu früh, um auf seine Gelenke zu achten! Mit den Informationen, die Sie in der Ergotherapie bekommen, können Schmerzen gelindert und Entzündungen verhindert werden. Genauso kann ein gesundes Gelenk langanhaltend fit gehalten werden – melden Sie sich gerne! Für ein Beratungsgespräch erreichen Sie mich jederzeit unter den unten angeführten Kontaktdaten.

Fragen & Antworten

Was genau macht Ergotherapie?

In der Ergotherapie wird an der Verbesserung bzw. am Erhalt der Selbstständigkeit gearbeitet. Gemeinsam werden Strategien erarbeitet bzw. Bewegungen wieder ermöglicht und Ergotherapie unterstützt beim Transfer dieser Strategien in den Alltag. Konkret hat sich die Ergotherapeutin unserer Praxis auf die Bereiche Neurologie, Hand- und Narbentherapie und Gelenksschutz spezialisiert.

Ergotherapie unterstützt bei Einschränkungen der Handlungsfähigkeit im Alltag – z.B. wegen einer Operation meines Karpaltunnels kann ich nicht arbeiten, durch eine neurologische Erkrankung wie Demenz kann ich nicht mehr alleine einkaufen gehen. Ergotherapie kann bei allen Diagnosen im orthopädischen, handchirurgischen, neurologischen oder psychologischen Bereich förderlich sein. 

Der Unterschied zwischen Ergotherapie und Physiotherapie liegt vor allem im Behandlungsziel und Ansatz: Die Physiotherapie konzentriert sich hauptsächlich auf die Verbesserung von Beweglichkeit, Kraft und körperlicher Funktion. Die Ergotherapie hingegen legt den Fokus auf den Transfer in den Alltag. Ziel ist es, dass Patientinnen und Patienten ihre täglichen Aktivitäten möglichst selbstständig bewältigen können.

Im Therapiealltag verschwimmen die Grenzen der zwei Berufsbilder und speziell in unserer Praxis können beide Disziplinen voneinander profitieren und gemeinsam am Wohl der PatientInnen arbeiten. 

Die Dauer der Ergotherapieeinheit variiert je nach Diagnose zwischen 30 min, 45 min oder 60 min. Maximal können 10 Einheiten pro Verordnung verschrieben werden und je nach Schweregrad der Erkrankung kann eine erneute Verordnung in Betracht gezogen werden. 

Auf jeder gültigen Verordnung müssen sich Ihre persönlichen Daten befinden, eine Diagnose, ein Fachgebiet, an welches verwiesen wird (Ergo- bzw. Physiotherapie) und ein Datum neben dem Stempel Ihres Arztes. Bei Notwendigkeit eines Hausbesuches muss dieser vermerkt sein (Ergo- bzw. Physiotherapie mit Hausbesuch). Weitere Infos finden Sie in unserem Reiter „Preise“. 

Der Preis für 30 min Ergotherapie liegt bei 60 €, 45 min kosten 85 € und 60 min kosten 115 €. Zusätzliche Leistungen wie Schienenherstellung oder Taping werden extra verrechnet. Weitere Infos dazu sowie die Rückerstattungstarife der Krankenkassen finden Sie in unserem Reiter „Preise“. 

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